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Impressionen

Grevenstein Chronik

Der sauerländische Erholungsort Grevenstein ist eine Titularstadt in Nordrhein-Westfalen. Seit der kommunalen Neugliederung von 1975 gehört der Ort mit 972 Einwohnern zur Stadt Meschede im Hochsauerlandkreis. Zuvor gehörte sie dem Kreis Arnsberg an. Grevenstein liegt in einer Höhenlage von 400 bis 630 Meter über NN im Naturpark Homert am Oberlauf der Arpe unmittelbar östlich des Großen Sonnenstücks. Am 12. Februar 1324 wurde Grevenstein erstmals in einer Urkunde des Ritters Dietrich von Helden erwähnt und besaß offenbar bereits eine städtische Selbstverwaltung. Historiker gehen jedoch davon aus, das der Ort bereits zehn Jahre zuvor die Stadtrechte erhalten hat. Als Stadtgründung der Grafen zu Arnsberg siedelte der befestigte Ort um eine Burg auf einer Bergkuppe oberhalb des Arpetals. Reste des ursprünglichen Burgturms bilden heute den Kirchturm der Pfarrkirche. Die Stadt gehörte dem Hansebund an und soll Handelsbeziehungen in die baltischen Länder gehabt haben.

Im Dreißigjährigen Krieg fielen verschiedentlich schwedische und kaiserliche Truppen in die Stadt ein. Die Grevensteiner Schützenbruderschaft St. Michael führt ihre Entstehung auf das Jahr 1664 zurück. Die Pest im 17. Jahrhundert und Stadtbrände in den Jahren 1746 und 1843 brachten wiederholt Rückschläge in der Stadtentwicklung. Seit dem 18. Jahrhundert zog sich der Ort stärker in das Tal  hinunter. Die Einwohnerzahl sank bis 1871 auf 524, stieg bis 1939 auf 598 und dann erst nach dem Zweiten Weltkrieg deutlich an.

 


Veltins Brauerei Der Ausbau des Wegenetzes und eine öffentliche Wasserversorgung, die 1893 von dem nach Pennsylvania ausgewanderten Grevensteiner Prälat Peter Conrad Nagel gestiftet wurde, verbesserten die Lebensbedingungen. So wurde 1893 auch eine Schützenhalle errichtet. Aus einer kleinen Gasthausbrauerei entwickelt sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Veltinsbrauerei, welche heute den Ort prägt. Veltins ist bis dato ein Unternehmen welches mit seinen Produkten wie z.B. Veltins Pilsener, Veltins Faßbrause etc. in der Welt etabliert hat.

1891 wurde ein neuer Friedhof auf dem Ostfeld angelegt. Sechs Grabstellen zeugen hier auch von zwei jüdischen Familien, die seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert in Grevenstein nachweisbar sind. Ihr Haus in der Burgstraße wurde 1938 Zielscheibe des Novemberpogroms. Die Spuren der zu dieser Zeit letzten jüdischen Grevensteinerin Lilli Lilienfeld verlieren sich mit der Deportation in das Ghetto Litzmannstadt in den folgenden Jahren. Bei Kriegsende beherbergte der Ort hunderte Flüchtlinge und Evakuierte sowie osteuropäische Zwangsarbeiter. Im Rahmen der Ruhrkesselkämpfe nahmen am 11. April 1945 Soldaten der 5. US-Infanteriedivision Grevenstein nach kurzem Beschuss vom Ostfeld kommend ein und beendeten so die nationalsozialistische Herrschaft.

Nach dem Weltkrieg entwickelte sich die touristische Infrastruktur mit Hotels, Pensionen, Wanderwegen, Skilift und Freibad. Das Freibad wird seit 2006 von einem gemeinnützigen Verein betrieben. Am 1. Januar 1975 wurde Grevenstein in die Kreisstadt Meschede eingegliedert.


Grevenstein, das kleine beschauliche Örtchen mitten im Naturpark Homert gelegen bietet über 750 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Der größte Arbeitgeber ist die weltbekannte Brauerei Veltins, aber auch kleine Handwerksbetriebe, ein Sägewerk und Fuhrunternehmen sind in Grevenstein beheimatet.
Neben einem Bekleidungsfachgeschäft, finden Sie in Grevenstein auch einen Dorfladen. Dazu kommt eine Volksbank mit Geldautomat.

 

Niedrigster Punkt Grevenstein: ca. 400 m ü. NN, höchster Punkt: 650 m ü. NN
Aktuelle Einwohnerzahl:  971 Einwohner
[Stand November 2009]

Ortsvorsteher
Thomas Jostes
Burgstraße 24
Tel.:02934 779424


Sehenswürdigkeiten

    Die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler auf der höchsten Erhebung des Ortes.
    Burgnebengebäude;
    ehemaliger Wohnsitz der Burgmannenfamilie von Schade aus dem 16. Jahrhundert
    Nothelferkapelle auf dem Ostfeld.
    Brauerei C&A Veltins



Informationen zusammengestellt:
Quelle und ©: http://de.wikipedia.org/wiki/Grevenstein
Bildquelle: Grevenstein um 1930 aus wikipedia
Alle andenen Bilder © 2012 Frank Altenhoff

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